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 Angst vor einem «Hundekiller» scheint nicht begründet

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BeitragThema: Angst vor einem «Hundekiller» scheint nicht begründet   Sa Dez 19, 2009 12:45 pm

Viele Lammersdorfer Hundehalter sorgen sich um ihre vierbeinigen Freunde. Ein Hund ist an Rattengift verendet, ein zweites Tier konnte mit vereinten Kräften des Tierarztes und der Tierklinik in Lüttich gerettet werden.
Rattengift war in diesem Falle nicht im Spiel, wie Tiermediziner Dr. Werner Ramisch betont. Nicht auszuschließen sei, dass die Vergiftungserscheinungen auf ein Pestizid oder Insektizid zurückzuführen waren. Aufschluss soll der Abschlussbericht der Tierklinik liefern.

Diese beiden Fälle machten im Ort rasch die Runde, die Spekulationen und Gerüchte schossen ins Kraut. Die Rede war bereits von einem «Hundehasser», der durchs Dorf zieht und sich einen Spaß daraus macht, die Tiere vergiften. Dafür gibt es zur Zeit allerdings keine Anhaltspunkte.



Die Polizei ist informiert, sieht aber keinen Handlungsbedarf. Auch dem Ordnungsamt der Gemeinde Simmerath fehlt noch der konkrete Rechercheansatz, wie Amtsleiter Bruno Wilden betonte. Allerdings appelliert Wilden an die Hundehalter, ihre vierbeinigen Freunde rechts der Bergstraße Richtung Rollesbroich nicht frei laufen zu lassen oder den Bereich am besten ganz zu meiden. «Denn dort», so Wilden, «liegt das Zeug vermutlich herum.»

Vorsatz nicht erkennbar

Tierarzt Dr. Ramisch wie auch die Halterin des geretteten Hundes gehen nicht davon aus, dass in Lammersdorf jemand vorsätzlich Hunde vergiftet. Das sei eher ein fahrlässiger Umgang mit Rattengift oder anderen Giften.

Der Veterinär rät wie die Gemeindeverwaltung, die Tiere im besagten Bereich nur an der Leine zu führen und darauf zu achten, dass die Tiere nichts aufnehmen. «Wenn dort eine tote Maus herumliegt, die an Rattengift gestorben ist, und der Hund frisst diese Maus, dann stirbt er auch. Allerdings erst bis zu drei oder vier Wochen später.»

Denn im Rattengift ist ein so genannter Blutgerinnungshemmer, der mit Verzögerung wirkt. Die Tiere verbluten innerlich. Der Grund ist das fantastische Kommunikationssystem der Ratten. Die zeitliche Verzögerung soll sicherstellen, dass die hochintelligenten Tiere keinen Zusammenhang zwischen Köderaufnahme und Wirkung herstellen können. In einem solchen Falle würde keine zweite Ratte an der Stelle einen Köder mehr aufnehmená

Allerdings müsse jedes Grundstück, auf dem Rattengift ausgelegt sei, eindeutig gekennzeichnet sein. Das werde oft genauso wenig beachtet wie die Tatsache, dass innerhalb einer geschlossenen Ortschaft für Hunde Leinenzwang herrsche.

Ramisch rät betroffenen Hundehalten überdies, Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei zu erstatten. Sollte nämlich wider Erwarten doch jemand durchs Dorf laufen und Hunde vergiften, könne man ihn in einem späteren Verfahren auch für die beiden aktuellen Fälle zur Rechenschaft ziehen.

Von Ernst Schneiders
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